Die Ausbildung

Um zu einem geprüften Rettungshundeteam ausgebildet zu werden brauchen Sie vor allem eins: Zeit! Bis das Team aus Mensch und Hund an Einsätzen teilnehmen kann, vergehen mehrere Jahre. In dieser Zeit wird sowohl der Mensch als auch der Hund stetig mit neuen Herausforderungen konfrontiert, die es zu bewältigen gilt. Prinzipiell kann jede/r ausgebildet werden. Es gibt jedoch einige Voraussetzungen, die man mitbringen muss.

Beginnen wir beim Menschen. Geduld, Zeiteinsatz und eine gewisse körperliche Fitness sind die wichtigsten Aspekte, um die Ausbildung möglichst erfolgreich abzuschließen. Wer nur einen Zeitvertreib für den Hund sucht, damit dieser ausgepowert ist, ist hier falsch.

Zunächst wird jede/r zum Suchtrupphelfer (STH) ausgebildet. Diese Ausbildung beinhaltet: Funken, Umgang mit Karten, Orientierung im Gelände, Erste Hilfe und allgemeinen Grundverständnisse der Rettungshundearbeit. Nun kann man als Helfer zu Einsätzen mitfahren und den Hundeführer unterstützen. 

Auch ohne eigenen Hund kann man bei uns mitmachen, z.B. als Einsatzassistent oder als Gruppenführer/Zugführer. Hierbei bildet man mit Gruppenführern aus anderen Staffeln und/oder der Polizei die Einsatzleitung.

Man kann uns auch ohne Ausbildung zum STH unterstützen: Jeder Hund freut sich über eine "neue" Person, die er suchen muss. Daher sind Sie als Versteckperson (VP) auch sehr herzlich Willkommen.


Soweit so gut, doch wir wären doch sehr aufgeschmissen ohne unsere Hunde. Prinzipiell kann jede Hunderasse zum Mantrailer ausgebildet werden. Jedoch haben Hunderassen mit langer Schnauze deutliche Vorteile. Da die Riecharbeit für den Hund sehr anstrengend ist, sollte auch eine gewisse Grundkondition gegeben sein. Deshalb sind Hunderassen wie z.B. der Mops eher ungeeignet, wohingegen der Bloodhound die perfekten Grundeigenschaften mitbringt.

Anfangs muss der Hund lernen, eine Spur der vermissten Person mit der Nase zu verfolgen. Anschließend werden die drei Schwerpunkte des Mantrailing ausgebildet: Der Start, die Spur und der Fund. Es sind viele Übungsstunden für die perfektion der Schwerpunktte nötig, um geprüft zu werden. Eckdaten einer Prüfung: 12-24 Stunden alte Spur über ca 1,5km länge, für die das Team 60 Minuten Zeit hat, um die vermisste Person zu finden.


Interesse geweckt? Schauen Sie gerne einmal bei einem unserer Trainings vorbei! Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail, wir werden einen gemeinsamen Termin finden.