Unsere Aufgaben

Ziel unserer Arbeit ist es, mit den dafür ausgebildeten Mensch-Hund-Teams vermisste Personen zu finden und zu versorgen.

Hunde retten Menschen - Das ist unsere Kompetenz.

Jedes Jahr werden in Deutschland etwa 100.000 Menschen als vermisst gemeldet. Es sind oft alte Menschen und sehr viele Kinder (etwa 40.000!) und sie alle haben eines gemeinsam: Sie befinden sich unter Umständen in einer lebensbedrohlichen Situation, aus der sie ohne Hilfe keinen Ausweg finden. Hier kommen wir ins Spiel: Der Vermisstenfall wird entweder über die Polizei (110) oder über die Rettungsleitstelle (112) aufgenommen und zu uns weitergeleitet (siehe Alarmierung).

Alle BRH-Staffeln folgen den gleichen, vom Verband in gemeinsamer Arbeit mit den Staffeln entwickelten Richtlinien, nach welchen im Einsatz gearbeitet wird. Dies ist unabhängig vom Standort und Einsatzgebiet. Die Einsatzrichtlinien gelten für Rettungshundestaffeln an der Nordseeküste gleichermaßen wie für Staffeln in den Mittelgebirgen oder im Alpenvorland.

Bevor ein Rettungshundeteam überhaupt einsatzfähig wird, durchläuft es eine Reihe von Prüfungen. Um diese Einsatzfähigkeit zu erhalten, legt das Team in Folge mindestens einmal pro Jahr eine erfolgreiche Wiederholungsprüfung ab. Als Grundlage für diese Prüfungen dient die bundesweit verpflichtende Prüfungsordnung. Diese wird für die Sparten Flächensuche, Trümmersuche und Mantrailing regelmäßig weiterentwickelt und an die einsatzrelevanten Erfordernisse angepasst. Denn die Überprüfung der Leistungsfähigkeit der einzelnen Mensch-Hunde-Teams sowie aller anderen Einsatzkräfte ist ein wichtiger Bestandteil der Verbandsarbeit.


© Bundesverband Rettungshunde e.V.